9 gute Tipps für die Baufinanzierung

1. Verhandle mit Banken Man sollte sich immer bei unterschiedlichen Finanzinstitute mehrere Angebote holen. Danach legt man das beste Angebot der Bank seines Vertrauens vor. Damit man nicht zu der Konkurrenz geht wird die Bank vermutlich bessere Konditionen anbieten.

2. Imme am Effektivzins orientieren Bei der Aufnahme eines Darlehens soll man sich nicht an den Sollzins orienteren. Der Effektivzins ist das Orientierungkriterium. Den in ihm sind auch die Vermittlungs- und Bearbeitungsgebühren der Banken enthalten.

3. Auf die Abtretungssonderklausel achten Bei einem Darlehensvertrag muss auf die Abtretungssonderklausel aufgepasst werden. Den dann darf die Bank den Darlehensanspruch nur mit Zustimmung verkaufen. Dadurch kann es nicht passieren, dass man auf einmal nicht mehr die Bank als Gläubiger hat, sondern irgendeinen unbekannten Anbieter.

4. Die Laufzeit Wenn die Zinsen niedrieg sind ist es gut ein Darlehen mit sehr langer Laufzeit zu wählen. Denn dann profitiert man über eine lange Laufzeit von günstigen Zinsen. Sind die Zinsen hoch ist es ratsam die Laufzeit so kurz wie möglich zu wählen. Dadurch spart man sich unnötige Zinskosten.

5. Die Anfangstilgung Wer schnell schuldenfrei werden möchte, sollt eine hohe Anfangstilgung wählen. Mit dieser Methode wird man wesentlich schneller das Darlehen abbezahlen und weniger Zinskosten haben.

6. Die Sondertilgung Wenn möglich sollte man sich immer eine Sondertilgungsmöglichkeit geben lassen. Besonders wenn man eine lange Laufzeit bei niedrigen Zinsen gewählt hat, ist es ein sehr großer Vorteil eine Sondertilgung machen zu können. Den vielleicht will man das Darlehen dann doch nicht so lange laufen haben und kann die Laufzeit mit Sondertilgungen verringern.

7. Zinssnachlass mit der Bank aushandeln Es ist immer einen Versuch wert mit der Bank über die Zinsen zu verhandeln. Oft sind 0,1 % Zinsnachlass auf die gesamte Laufzeit gesehen eine große Geldersparnis. Deshalb sollte man immer über die Zinsen verhandeln und mit etwas Glück wird man einen Nachlass bekommen.

8. Die Anschlussfinanzierung Es ist von äußerster Notwendigkeit, dass man sich rechtzeitig um eine Anschlussfinanzierung kümmert. Dabei ist es wieder an der Angebote einzuholen und sich für die richtige Darlehensart zu entscheiden.

9. Den Beleihungswert überprüfen Bevor die Bank das Darlehen ausgibt ermittelt sie den Beleihungswert einer Immobilie. Im Normalfall werden dann höchstens 80 % dieses Werts als Darlehen ausgegeben. Beträgt das Darlehen allerdings weniger als 60 % des Beleihungswerts erhält man günstiger Zinsen. Doch auch wenn man möglichst wenig Eigenkapital in die Immobilie einbringen will ist es gut den Beleihungswert zu prüfen. Vielleicht ist er höher als die Bank ihn angibt und es kann eine höhere Darlehensumme aufgenommen werden.