Risiken bei der Baufinanzierung und mit Finanzierern

Wer möchte es nicht? Die Schlüssel für seine eigene Immobilie in der Hand halten und stolz auf sich sein, dass man endlich seinen Traum erfüllen konnte. Doch bevor es soweit ist, muss erstmal die Immobilie finanziert und abbezahlt werden. Doch hier gibt es einige Risiken die man nicht unterschätzen sollte. 

Jemand der eine Immobilie kauft benötigt erstmal Geld für die Baufinanzierung. Doch viele Anbieter nutzen die Unwissenheit der Kunden aus und bieten ihnen schlechte Angebote an. An diesen spart nicht der Kunde, sondern die Baufinanzieren verdienen sich eine goldene Nase. Darum ist es wichtig, schon im Voraus gut zu planen und eine sichere Finanzierung zu wählen. Nicht selten ist es der Fall, dass man ein Angebot von einem schlechten oder unseriösen Kreditvermittler annimmt. Desweiteren achteten einige nicht richtig auf die Konditionen und nehmen ein zu teures Baufinanzierungsdarlehen auf. Darum muss bei der Baufinanzierung genau hingeschaut werden, was man macht. Schließlich geht es um hohe Geldsummen.

Die Risiken bei den Darlehenszinsen

Die Zinsen des Darlehens sollten genau angeschaut werden. Sind die angegebenen Zinsen die effektiven Jahreszinsen? Den nur der effektive Jahreszins gibt die Gesamtkosten des Darlehens an. In allen anderen Zinsen sind nicht alle anfallenden Gebühren miteinberechnet. Manchmal werden die Effektivzinsen von den Baufinanzierern, wenn man es aus der  Sicht des Kunden betachtet, falsch angegeben. Sie berechnen den effektiven Jahreszins für die komplette Laufzeit des Kredits, anstatt für die Laufzeit der Zinsbindung. Doch nach dem Ablauf der Zinsbindungsfrist bekommt das Darlehen einen neuen Zinssatz. Somit stimmt der angegebene Effektivzinssatz der Finanzierer nicht mehr. Einige Finanzierer geben auch einen Zinssatz an, in dem die Bearbeitungskosten, Provisionen, Verwaltungskosten und Zinseszinsen gar nicht berücksichtigt werden. Wenn man es dann nicht selbst nachrechnet, sieht das Angebot vermeintlich gut aus. Besonders unerfahrene Menschen fallen darauf rein und nehmen möglicherweise ein zu teures Darlehen auf. Darum muss man genau hinschauen. Sollte bei einem Darlehen kein effektiver Jahreszinssatz angegeben sein, ist es besser das Darlehen nicht aufzunehmen und sich einen anderen Finanzierer zu suchen.

Gefahr bei der Finanzierungssumme

Die Finanzierer, wer kanns ihnen verübeln, möchten verkaufen und Geld verdienen. Sie schauen, dass die Baufinanzierung möglichst schnell steht. Ob es für den Kunden gut ist, ist für einige Finanzierer zweitrangig. Hauptsache der Geldleiher kann die Raten für das Darlehen wieder zurückbezahlen. Dabei wird dann auch überhaupt nicht darauf geachtet ob die Finanzierungssumme überhaupt aussreichend hoch ist. Deshalb muss man das immer selbst überprüfen.

Dubiose Angebote der Finanzierer

Besonders Banken haben auch selber Immobilien zu verkaufen. Aufpassen sollte man wenn der Bankberater einem eine dieser Immobilien während den Darlehenverhandlungen aufschwatzen will. Was auch häufig vorkommt ist, dass Versicherungen vorgeschlagen oder sogar als Voraussetzung für eine Finanzierung gewählt werden müssen. Ist das der Fall, handelt die Bank beziehungsweise der Finanzierer nur in Eigeninteresse. Diese Produkte sind meistens Abzocke der feinsten Sorte und haben nur eine Ziel: Dem Finanzierer Geld in die Tasche zu bringen.

Fiese Tricks der Finanzierer

Am Anfang wird ein Darlehen zu einem niedrigen Zinssatz angeboten. Wenn der Darlehensvertrag unterschrieben, wird ein höherer Zinssatz berechnet. Als Begündung wird gesagt, dass sich die Konditionen wegen Zeitverzug geändert haben.
Auf einmal möchte der Finanzierer auch noch hohe Gebühren wie zum Bespiel Abschlusskosten, zusätzlich zu dem vereinbarten Zinssatz haben. Finanzierer verlangen gerne auch hohe Gebühren bei dem Kauf von gebrauchten Immobilien. Das ist bespielsweise eine Gebühr für einen Gutachter Diese Machenschaften sind alle unerlaubt, werden aber von vielen Betroffenen einfach hingenommen.

Eigenverschuldete Nachteile

Wenn die Zinsen günstig sind übernehmen sich viele Darlehensnehmer. Wenn die Zinssätze dann nicht lange genug festgelegt sind und ein niedriger Tilgungssatz gewählt wird, kommen sie bei späteren Zinserhöhungen oft in Zahlungsschwierigkeiten. Des Öfteren wird die benötigtie Darlehenssumme zu niedrig berechnet. Wird dann eine Nachfinanzierung benötigt wird es meist teuer.