Das Darlehengespräch mit der Bank

Die Vorbereitung ist enorm wichtig:

Für viele Leute ist eine Investition in eine Immobilie die höchste Ausgabe, die sie jemals in ihrem Leben haben. Das Darlehen für die Immobilienfinanzierung bekommen sie allerdings nur, wenn ihre Bank zufrieden ist. Deswegen sollte man sich sehr gut auf das Darlehensgespräch vorbereiten. Den das erhöht de Chanche, das man von der Bank einen Kredit erhält. Wer noch gutes Verhandlungsgeschick beweist, kann ein Darlehen zu wirklich guten Konditonen bekommen.

Bevor das Darlehengespräch losgeht, ist eine gründliche Vorbereitung das Allerwichtigste. An erster Stelle muss man sich über sein vorhandenes Vermögen im klaren sein. Denn das Vermögen, das Einkommen und auch die Kredithöhe müssen in einem gesunden Verhältnis sein. Wenn man Eigenkapital mit einbringen kann, verbessert das die Bonität und die Konditonen des Darlehens. Wer mehr als 20 % Eigenkapital für die Immobilienfinanzierung besitzt, hat bei den Banken gute Karten. Doch bevor das Darlehengespräch stattfindet, sollte man alle notwendigen Unterlagen vorbereitet und nochmals für die Bank kopiert haben. Den wenn man dem Berater von der Bank gleich die kopierten Unterlagen in de Hand drücken kann, wird die Zeit bis zur Kreditvergabeentscheidung etwas verkürzt.

Welche Unterlagen braucht man fürs Kreditgespräch?

Folgende Unterlagen werden benötigt, wenn ein Haus gebaut oder gekauft werden soll:

Die Legitimation: Damit die Bank weiß mit wem sie zu tun hat, ist das Vorlegen eines Personalausweises oder Passes Pflicht.

Das Vermögen: Dazu benötigt die Bank eine Lohn- und Gehaltsabrechnung von den letzten 3 Monaten. Des Weitern benötigt sie die drei Steuererklärungen/Steuerbescheide von den letzten 3 Jahren. Wer selbstständig ist, sollte seine Einnahme-Überschussrechnungen oder die letzten Bilanzen bei der Bank vorlegen.

Die Absicherung: Alle Versicherungspolicen und Nachweise von Rentenzahlungen können als Sicherheit dienen.

Das Objekt: Das ist abhängig von der Immobilie. Je nach dem sind es die Baugenehmigung, Lagepläne, Baupläne, ein Auszug vom Grundbuch, Baupläne, Flächenberechnung, Flurkarte,  der Verkaufspreis, Fotos von der Immobilie, ein Katsterauszug und Versicherungsnachweise.

Am besten ist es wenn man die Eckdaten bereits vor dem Darlehengespräch kennt

Als Kreditnehmer sollte man sich bereits vor dem Darlehensgespräch über unterschiedliche Fördermittel und Finanzierungsalternativen informieren. Den dann kann man dem Bankberater seine genauen Pläne und Vorstellungen aufzeigen und zudem auch noch seriöser wirken.  Ebenfalls sollte vor dem Gang zur Bank bekannt sein, wie hoch die Kredithöhe und der Zinsatz sind. Zudem sollte der Kreditnehmer wissen, wie langer die Zinsbindung besteht. In dem Gespräch mit dem Bankberater geht es dann nur noch um die Kreditkonditionen und darum, ob die Bonität des Darlehennehmers für das Darlehen ausreicht. Zuvor sollte allerdings noch Vergleichsangeboten recherchiert werden. Das geht über das Internet oder aber auch durch eine Anfrage bei verschiedenen Banken. Den wenn man dem Bankberater Angebote mit besseren Konditionen vorlegen kann, werden die meisten Bankberater dem Kreditnehmer mit ihren eigenen Konditionen entgegenkommen. Darüber hinaus kann es sich lohnen, mit einem unahängigen Finanzberater über die Immobilienfinanzierung zu reden. Den dadurch kann man sich einen relativ guten Überblick über die aktuellen Konditionen am Markt verschaffen.

Der große Tag: Der Termin mit der Bank

Wenn man alle Vorbereitungen getroffen hat, alle notwendigen Unterlagen bereit liegen und man selbst soweit ist, ist es an der Zeit für den Gespächstermin fürs Dahrlehensgepräch bei der Bank. Bei dem Darlehensgespäch ist es gut, wenn man mit dem Bankberater auf der selben Augenhöhe verhandelt. Für ein Darlehensgespräch gibt es keine Kleiderordnung. Trotzdem sollte der Kreditnehmer gut gepflegt und nobel gekleidet erscheinen. Während dem Kreditgespräch sollte der Kreditnehmer souverän auftretten und sich nicht als Bittesteller fühlen. Sollte es zu einer Ablehnung aufgrund der Bonitätsprüfung kommen, ist meistens nichts mehr zu machen. Den die Banken haben in der Regel immer strikte Kreditvergaberichtlinien. Wenn also ein Darlehen abgelehnt wurde, bleibt es in den allermeisten Fällen auch dabei.

Wenn die Bank den Darlehensantrag nicht ablehnt und dieser den Wünschen des Kreditnehmers entspricht, muss geschickt verhandelt werden. Dabei sollte betont werden, dass man gerne mit der Bank zusammen arbeiten möchte. Dabei darf man es aber nicht übertreiben. Die Vergleichsangebote, welche vor dem Darlehenvergabegespräch eingeholt wurden, sollten als Trümpfe gegen die Bank verwendet werden.

 

Wichtig: Wenn die Bank kein Beratungsprotokoll anfertigt verlange danach. Wenn die Bank dennoch kein Beratungsprotokoll anfertigt, schreibe selbst die wichtigsten Punkte beim Darlehensgespräche mit und lass sie am Ende von dem Kreditberater unterschreiben. Wenn man bei mehreren Banken ein Darlehengespräch führt, sollte man sicherstellen, das der Bankberater bei der SCHUFA Auskunft eine Anfrage mit dem Merkmal: Kreditkonditionen und nicht Kredit stellt. Stellt er nämliche bei der SCHUFA Auskunft eine Anfrage mit dem Merkmal Kredit, kann das bei mehreren Aunfragen das eigene SCHUFA Scoring verschlechtern.