Das Festdarlehen

Mit einem Festdarlehen hat der Immobilienkäufer eine optimale Möglichkeit Steuervorteile perfekt auszunutzen.

Diesen Menschen ist ein Festdarlehen zu raten:

Besonders empfehlenswert ist es ein Festdarlehen aufzunehemen, wenn man die gekaufte Immobilie vermieten möchte. Bei einem Festdarlehen können nämlich die Zinsen der Finanzierung steuerlich abgesetzt werden. Somit hat man schon mal gewisse Steuervorteile.

Was ist ein Festdarlehen:

Bei dem Festdarlehen bestehen die montalichen Rückzahlungsraten aus einem Tilgunssatz und dem Zins. Dabei wird die Tilgungsleistung aber nicht für die Darlehensbezahlung verwendet. Stattdessen benutzt man sie für die Einzahlung in verschiedenen Anlageformen. Das sind beispielsweise Aktien, Aktienfonds, Wertpapiere oder Versicherungen. Für die Finanzierung der Immobilie wird ein tilgungsfreies Darlehen verwendet. Es müssen lediglich die Zinsen bezahlt werden und am Ende der Laufzeit die immer beständig bleibende Restschuld. Für die Rückbezahlung des Darlehens wird das Geld aus den Ausschüttungen der jeweils gewählten Anlageform verwendet. Hat sich die Anlage auf längere Sicht positiv entwickelt kann es sogar zu einem Vermögensüberschuss kommen. Desweitern hat man einmal im Jahr ein Sondertilgungsrecht von 5 % des ursprünglichen Darlehensbetages.

Steuerliche Infos zum Festdarlehen:

Bei Verträgen von Renten- und Lebensversicherungen, die nach dem Jahr 2004 abgeschlossen wurden, sind alle einmaligen Kapitalleistungen steuerpflichtig. Wenn die Kapitalleistung vor dem Alter von 60 Jahren ausgezahlt wird, sind die gesamten Erträge mit dem an die Person angepassten Steuersatz zu versteuern. Wenn der Vertrag eine Laufzeit von mehr als 11 Jahren hat und nach dem Alter von 60 Jahren ausbezahlt wird, sind 50 % der Erträge nach dem angepassten Steuersatz zu versteuern.