Was muss beim Hausbau beim Katasteramt gemeldet werden?

Das Katasteramt, das man auch unter dem Namen Vermessungsamt kennt, untersteht dem Baudezernat. Seine Aufgaben sind die Erfassung, Bearbeitung und Aktualisierung der Flurstücken. Das Katasteramt hat verschiedene Aufgaben. Es beschäftigt sich mit der Führung der Katasterbücher, die heutzutage aber nicht mehr an die Bücher im ursprünglichen Sinne erinnern, sondern handelt es sich um die Computerdateien. Das Katasteramt vermisst die Grundstücke und bestimmt die Grenzen zwischen den einzelnen Parzellen. Das Katasteramt muss auch die von ihm erfassten Grundstücke mit der genauen Beschreibung versehen. Wenn man wissen will, wem ein Grundstück in Deutschland gehört, ist das Katasteramt die richtige Adresse, um die Antwort zu bekommen.

Das örtliche Katasteramt ist zuständig

Auf den erstellten Antrag muss das Katasterverzeichnis seitens des Katasteramtes der Allgemeinheit gegen Gebühr zur freien Verfügung gestellt werden. Der Auszug aus dem Buch bekommt man automatisch erstellt, normalerweise in den Maßstäben 1: 2000 bis 1: 500. Wenn man die Besitzverhältnisse eines Grundstückes klären muss, ist es sinnvoll, sich an das örtliche Katasteramt zu wenden, denn beim Katasteramt findet man all die Grundstücke in dem Plan gekennzeichnet. Der Auszug aus dem Plan kann kostet relativ wenig Geld und man hat auf dem Plan die Angaben zur Grundstückslage, in den meisten Fällen auch die Eigentümer und Nachbarn, die Flurbezeichnung, Flurstücknummer und Gemarkung wie auch die Grundstücksgrenzen. Was nicht vorhanden ist, sind die Maße, Winkel oder Flächenangaben, die man nur herausmessen kann, was auch bedeutet, dass man den Katasterauszug nur als Grundlage für Vorentwürfe verwenden kann.