Der Pflegebedarf von Häusern

Bei einem neu gebauten Haus müssen nach ungefähr 10 Jahren die ersten größeren Schönheits- und Instandhaltungsmaßnahmen gemacht werden. Die Fassade blättert ab, das Dach muss ausgebessert werden und eventuell sollten auch die Fenster oder die Heizung überholt werden. Und wenn das Haus erst 80 Jahre oder gar älter ist sollte man viel Geld auf der hohen Kante haben, damit man das alte Haus weiterhin bewohnbar hält.

Was passiert, wenn das Haus älter wird?

Genauso wie bei einem Haus ist es auch bei uns Menschen. Je älter wir werden desto pflegebedürftiger werden wir. Auch die Kosten können dabei ins Unermessliche steigen, so müssen Medikamente, eventuelle Seh- und oder Hörhilfen oder auch Umbauten in den Wohnungen finanziert werden. Je älter wir werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir ganz ohne Hilfen den Alltag nicht mehr bewältigen können. Doch der Staat steht uns zumindest etwas finanziell zur Seite. Mit der gesetzlichen Pflegeversicherung sind einige Kosten bei Menschen mit einer Pflegestufe gedeckelt. In der Praxis ist es leider oft so, dass die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht ausreichen. Und oft wird sich derjenige, der sich einst auf die gesetzliche Absicherung verlassen hatte, am Ende verlassen fühlen. Denn die gesetzliche Absicherung für den Pflegefall reicht kaum aus, um eine gute oder zumindest ausreichende Versorgung eines Pflegebedürftigen zu gewähren. Man sollte frühzeitig privat vorsorgen und eine private Pflege-Zusatz Versicherung abschließen, damit man im Ernstfall rund um finanziell abgesichert ist.

Geld für den Pflegebedarf des Hauses zurücklegen

Auch bei alten Häusern sollte man rechtzeitig Geld zur Seite legen, um für Sanierungsarbeiten abgesichert zu sein. Bei alten Häusern liegt der größte Sanierungsbedarf bei der Aufbereitung der Wärmedämmung. Ob es die Dämmung der Fassade ist oder auch die Dämmung im Dach, hier muss meistens als erstes gehandelt werden. Es gibt verschiede Ansatzpunkt, wie man ein altes Dach wieder in Schuss bringen kann. Eine Möglichkeit besteht in der Zwischensparrendämmung. Zuerst sollte eine diffusionsoffene Unterspannfolie installiert werden, dazu müssen die Dachziegel abgebaut werden, um die Folie anzubringen. Danach kann das einsetzten des Dämmstoffes erfolgen. Augen auf bei der richtigen Wahl des Dämmstoffes, Glaswolle eignet sich zum Beispiel bestens, da sie sehr anpassungsfähig ist. Grundsätzlich sollte man darauf achten eine Dampfbremsfolie einzusetzen, da sie sich Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschieden anpasst und dadurch die Bildung von Schimmel vermeidet. Weitere Baustellen bei einem Altbau sind auch die Fenster oder auch die Leitungen. Ob Wasser- oder Elektroleitungen sie bedürfen nach einigen Jahren einer Grunderneuerung.

Ein Haus sollte man demnach immer mal wieder sanieren und kleinere Sachen zeitnah erneuern, damit die Kosten nicht zu viel werden.