Sicherheit beim Werkeln

Wer sich den Traum vom Eigeneheim erfüllt hat, weiß, das dass noch längst nicht das Ende der Fahnenstange ist. Ruhe vor Baumaßnahmen hat man vielleicht in den ersten Monaten, aber schon dann erwacht in vielen Hausherren der Drang noch eine weitere persönliche Note zu setzen. Ob es nun ein neuer Zaun, eine schönere Einfahrt, ein Geräteschuppen, ein Tapetenwechsel oder ein neues Dach wird, ist dabei vollkommen egal, denn die Palette der Ideen scheint hierbei fast unendlich. Aber gerade an diese Baumaßnahmen muss man sehr sorgfältig herangehen. Natürlich soll das Eigenheimprojekt möglichst schnell fertig werden und wenig kosten, jedoch sollte man dabei niemals die Sicherheit vernachlässigen.

Sicherheit ist immer wichtig!

Besonders bei Arbeiten in großer Höhe muss man eine Absturzsicherung tragen. Diese ist nicht nur nach Eigenverantwortung zu tragen. Das Gesetz für Unfallverhütung schreibt vor, die Sicherung ab einer Höhe von 1m möglicher Falltiefe zu tragen. Natürlich gibt es auch hier mehrere Einschränkungen für Sonderfälle. Bei Arbeiten auf dem Dach sind Absturzsicherungen erst ab einer Höhe von 3m zu tragen, was übrigens auch für Flachdächer gilt, wenn die Arbeiten weniger als 2m von der Dachkante stattfinden. Fenster- und Fassadenarbeiten sind bei einer Höhe von 5m und mehr abzusichern.

Worauf muss man unbedingt achten?

Hat man die Sicherungsgurte erstmal vorschriftsmässig angelegt, muss man sich erst einmal mit den Hinweisen zu der jeweiligen Sicherung vertraut machen. Die meisten davon werden um die Oberschenkel und über den Rücken befestigt. Bei dieser Anbringung muss man unbedingt darauf achten, dass man im Falle eines Absturzes nicht länger als 5 Minuten am Sicherungsseil hängt. Hilfe sollte also immer in der Nähe sein.

Wenn man diese Sicherungsmaßnahmen beachtet, wird aus dem Hobby garantiert kein Albtraum und man kann sich ganz und gar auf sein eigentliches Projekt am Haus konzentrieren.