Was ist ein perfekter Steingarten?

Der Weg zu einem perfekten Steingarten kann sehr oft wirklich wörtlich genommen werden, dieser Weg kann nämlich steinig und schwer sein. Eine Gartenanlage, welche sehr speziell mit Steinen als Hilfsmittel, oder aber auch zusätzlich mit Kies, und Pflanzen, die trockenresistent sind, geschaffen wurde, kann man allgemein verständlich als Steingarten bezeichnen. Logischerweise sollten in einem Steingarten vor allem sehr große Steine im Vordergrund sein und diese Steine im Garten so als das Hauptmerkmal charakterisieren. Eine intakte und voll funktionsfähige Entwässerung soll solch einen prunkvollen Garten ebenfalls auszeichnen.

Auch beim Anlegen eines Gartens aus Stein kann man eine Menge falsch, oder sofort korrekt machen…

Vor allem am Anfang, dann, wenn man gerade dabei ist seinen schönen, aber vor allem neuen Steingarten zu planen, sollte man unbedingt bedenken, dass ein guter Steingarten, der später sehr attraktiv und schön aussehen soll, immer auf einem sanften Abhang aufgebaut werden. Beachtet man alleine diese Eigenschaft, so hat man schon sehr viel positives zum späteren Ergebnis beigetragen. Außerdem sollte dieser in Richtung Südwesten oder Süden ausgerichtet sein. Dies hat den einfachen Hintergrund, dass so in dem neuen Steingarten die optimalsten Bedingungen geschaffen werden, um auch den Pflanzen eine Chance zu geben, bestmöglich zu wachsen, Nährstoffe zu erhalten und auch nicht zuletzt, um später sehr viel Freude zu haben, nicht nur am Garten selbst, sondern auch an den mit eingebrachten Pflanzen, die optisch sehr gut zu einem Steingarten passen und so uneingeschränkt wachsen und gedeihen können. Alternativ kann aber auch ein sogenanntes Kiesbeet angelegt werden. Ein Kiesbeet bietet sich vor allem besonders in Vorgärten an. Ein besonderer Borteil ist die enorme Zeitersparnis.

Bachlauf aus Beton bauen

Nicht nur Besitzer eines großen Garten oder eines Gartens mit Hanglage können in den Genuss eines Gartenteiches mit sich anschließenden Bachlauf kommen. Selbst auf ebenen Flächen lässt sich dieses Projekt verwirklichen. Der Durchführung voraus geht die Planung. So muss sich die Frage des Materials gestellt werden. Häufig nimmt man für den Untergrund Folie. Nachteil ist es teilweise dass die Folie an den Rändern übersteht und auch mit den Jahren die Dichtheit verlieren kann. Ein Bachlauf aus Beton ist da nicht nur eine Alternative.

Schöne Optik und zugleich hohe Haltbarkeit

So kompliziert ist es gar nicht einen Bachlauf aus Beton bauen zu können. Sind die Ausschachtarbeiten erledigt, muss man sich für den richtigen Beton entscheiden. Dabei nimmt man speziell welchen mit hoher Wasserresistenz. Das allein genügt noch nicht ganz und so wird empfohlen noch einen zusätzlichen Dichtschlamm aufzutragen. Solche Dichtschlämme halten das Wasser sehr gut ab und sind darüber hinaus auch atmungsaktiv und resistent gegen Witterung und Frost. Eine gute Verarbeitbarkeit und Verdichtung ist somit gewährleistet.

Gestaltung sowie Technik

Dabei können persönliche Vorstellungen problemlos mit einfließen. Hat man wenig Gefälle auf dem Grundstück bietet sich ein leicht plätschernder Bachlauf mit geringen Fließgeschwindigkeit an. Bei mehr Hanglage kann man den Bachlauf aus Beton auch als Sturzbach oder mit Staubecken gestalten. Um Höhenunterschiede auszugleichen wird in beiden Fällen eine Pumpe notwendig. Aus ökologischer Sicht zu empfehlen sind Solarpumpen mit Akku. Zur Verschönerung platziert man Kies oder andere Steine entlang des Bachlaufes. Ebenfalls gibt es eine große Auswahl an Teichpflanzen wie zum Beispiel Schilf.

Gartenkamine aus Naturstein

Ein Gartenkamin aus Naturstein ist eine besonders nützliche Anschaffung, wenn man die Vorteile von einem Kamin auch im Garten genießen will und dort einen Grill benötigt. So ist ein Gartengrillkamin für jeden Garten eine hervorragende Ergänzung, die auch vor allem aus dem Naturstein Material optisch einiges hermacht.

Der größte Vorteil der Gartenkamine aus Naturstein ist, dass man somit eine fest installierte Feuer- bzw. Grillstelle im eigenen Garten besitzt. Man muss den Grill nicht extra umplatzieren und hat einen fixen Bezugspunkt. Der beste Platz für einen Natursteinkamin ist dort, wo man auch eine Sitzgruppe platzieren kann. So ist der Effekt des Kamins in mehreren Jahreszeiten sehr angenehm. An Grillabenden ist man schnell am Tisch bzw. Grill und wenn die Abende kälter sind, ist es besonders angenehm, in der Nähe des wärmenden Grills sitzen zu können. Daher spielt die Position des Gartenkamins eine wichtige Rolle, da er dort auch stehen bleiben wird.

Sehr praktisch bei einem Natursteinkamin ist, dass man damit auch grillen kann. Einige Modelle sind extra dafür ausgerichtet. Meistens ist ein Gartengrillkamin aus Naturstein die bessere Wahl als ein normaler Grill, da diese Art von Kamin einen konstanten Luftabzug besitzt und damit das Feuer auch vom Seitenwind geschützt wird. Auch das Anfeuern ist bei einem Natursteingrill viel einfacher, da hier ein Kamineffekt einsetzt. Das bedeutet, dass das Kaminrohr die Luft ansaugt und so das Feuer schnell brennen lässt. Wenn das Feuer sich in eine Glut absetzt, so kann man diese in einem Gartengrillkamin viel länger nutzen. Gartenkamine aus Naturstein sind stabil, sehr robust und natürlich auch sicher und feuerfest. Man kann einen Gartengrill aus Naturstein selbstverständlich selbst bauen, wenn man entweder über die nötigen Kenntnisse über das Maurern verfügt oder sich Anleitungen in Fachmärkten oder Baumärkten holt. Viele Fachmänner stehen einem dabei mit Rat und Tat zur Seite. Dennoch sollte man sich dessen bewusst sein, dass dies ein großer Aufwand ist und etwas Arbeit erfordert. Wer sich diesem nicht aussetzen möchte, kann daher zum Beispiel auch fertige Bausets kaufen oder ihn sich einfach bauen lassen, was natürlich meistens mit höheren Kosten verbunden ist.

Steingarten anlegen Bilder

Ein Steingarten ist die prädestinierte Lösung für Hanglagen im Garten oder sonstige schwierige Lagen. Der Steingarten macht auf attraktive Art und Weise das Beste aus so manchem Fleckchen im Garten, das sich hartnäckig einer dauerhaften Bepflanzung widersetzt.

Doch bevor man daran geht, den Steingarten anzulegen, sollte man sich ein wenig mit den besonderen Anforderungen eines Steingartens beschäftigen. Wieviel Platz wird benötigt, welche Pflanzen sollen hier wachsen und welche Steine möchte man verwenden. Das Angebot ist groß und bei der Gestaltung sollte die Fantasie ruhig ein wenig freien Lauf haben. Manche Pflanzen bedingen eine gewisse Größe der Gesamtanlage, auch dies sollte bedacht sein, genauso wie das grundlegende Gestaltungsprinzip, beim Anlegen eines Steingartens nur eine Gesteinsart und eine Gesteinsform einzusetzen.

Hat man in seiner Region einen Steinbruch, sollte man Steine von dort verwenden. Steine aus der Region wirken meist natürlicher und interessanter als importiertes Gestein und sind überdies auch kostengünstiger. Vor allem große Steine lassen einen Steingarten interessant wirken, deshalb sollte man auf zu viel kleinteiliges Gestein verzichten. Die richtige Lage ist natürlich ebenfalls ein wichtiger Aspekt, will man einen Steingarten anlegen. Ideal ist eine natürliche Hanglage, die man für eine naturnahe Gestaltung nutzen kann.

Die meisten Steingartenpflanzen stammen aus regenarmen Naturstandorten und kommen mit einem durchlässigen Boden an einem sonnigen Standort am besten zurecht. Deshalb ist ein Standort, der von großen Bäumen beschattet wird, nicht zu empfehlen. Wer noch Anregungen für seinen persönlichen Steingarten sucht, sollte sich vor allem Bilder praktischer Beispiele, wie Steingärten anzulegen sind, anschauen. Hierbei kommen einem bestimmt genügend Gestaltungsideen für den eigenen Garten.

Gartenteich anlegen

Das Gartenprojekt für dieses Jahr kann zum Beispiel einen Gartenteich anlegen sein. Dafür muss man nämlich nicht gleich einen Fachbetrieb beauftragen alles fix und fertig im Garten zu bewerkstelligen. Mit ein wenig Fingerfertigkeit kann man das auch allein bzw. mit einem guten Kumpel zur Seite.

Beim Gartenteich anlegen benötigt man zuerst die Materialien wie Auslegefolie die sogenannte Teichplane, eine Teichumrandung und Befestigungszubehör. Je nach Breite und Tiefe muss man entsprechend kaufen.

Ja, leider kommt dann das kräfteraubende Ausschachten. Wenn aber das überstanden ist dann ist beim Gartenteich anlegen nicht mehr allzu viel zu tun. Auf dem glatten, von spitzen Steinen entferten Untergrund, wird dann die Plane sorgfältig verlegt. Oben wird sie dann durch die Umrandung fixiert, befestigt und verankert.

Dann kann man je nach Vorliebe den Rand mit Steinen dekorieren und Sträucher wie Pampasgras oder Schilf anpflanzen. Zuletzt, je nach dem auch Fische in den Teich kommen, werden ausgewählte Pflanzen in den Teich gesetzt.

Grabgestaltung mit Kies

Eine Grabgestaltung mit Kies sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch noch sehr pflegeleicht. Wichtig: wer sich für eine Grabgestaltung mit Kies entscheidet, muss vorher bei der Verwaltung des Friedhofes „um Erlaubnis“ fragen. Sonst könnte es später zu Problemen kommen, da die Grabgestaltung mit Kies nicht überall erwünscht ist.

Bei dem Kies bietet es sich gerade zu an, die ganze Grabfläche damit zu bedecken. Sehr schön sieht es auch aus, wenn kleine Flächen frei bleiben. Hier können z.B. Sträucher oder Koniferen direkt eingepflanzt oder auch Töpfe mit wechselnden Blüh- oder Grünpflanzen (je nach Jahreszeit & Saison) dekorativ hingestellt werden.

Wer mag kann seine Grabgestaltung mit Kies auch nur für die Umrandung anwenden. Das sieht ebenfalls sehr dekorativ aus – die Innenfläche der Grabdecke kann dann – je nach Belieben – mit kleinen Buchsbäumchen oder anderen Blühpflanzen ausgestattet werden.

Interessant ist auch die Kombination von Kies und anderen Steinarten: gemeinsam mit Sträuchern bekommt das ganze einen asiatischen Touch und sieht richtig gut aus. Absoluter Pluspunkt einer Grabgestaltung mit Kies: der Druck, immer wieder neue Blüh- und Grünpflanzen auf das Grab bringen zu müssen, damit es auch bloß gut aussieht, ist auf jeden Fall viel geringer: der Kies selbst sieht schon sehr gut aus!

Gartenhaus mit Pultdach – Vorteile und Nachteile

Beim Stöbern in Gartenkatalogen und beim regelmäßigen Gang im Baumarkt, findet man schöne und aktuelle Anregungen für den eigenen Garten. Als besondere Verschönerung des Gartens kann man sicher ein Gartenhaus nennen.

Nur möchte man nicht eins im 70er oder 80er Jahre Stil. Moderne Gartenhäuser sind zum Beispiel im nordischen Stil gehalten. Gerade das schlichte aber funktionale System macht sie so wertvoll.

Ein Gartenhaus mit Pultdach – Vorteile und Nachteile zeigt uns dies. Vorweg sei erklärt, ein Pultdach muss man sich in Form eines Rednerpultes vorstellen. Dies ist viereckig bzw. auch quadratisch. Von vorn sieht man lediglich einen kleinen Dachüberhang. Das Gartenhaus mit Pultdach – Vorteile und Nachteile ist deshalb für alle jene die kostengünstig eins bauen wollen.

Vom Dach sieht man demzufolge fast nichts und dies gewährleistet einen Einsatz “billiger“ Materialien. Dies vernachlässigt aber keineswegs den praktischen Wert, denn aufgrund des nach hinten abfallenden Daches, brauch man sich im Vorderbereich nicht mit herunter laufenden Niederschlägen herum ärgern. Dachrinnen oder Regenfässer sind so gut im hinteren Bereich vor unseren Augen verborgen. Zwei nützliche Vorzüge bringt das leichte Gefälle des Daches noch mit sich. Auf selbigem läßt sich nämlich auch etwas anpflanzen bzw. für diejenigen die mehr für Technik sind kann man sehr gut eine Solaranlage installieren. Viel Erfolg bei der Auswahl!

Bierzeltgarnitur

Eine Bierzeltgarnitur besteht in der Regel aus drei Teilen: zwei Bänken und einem Tisch. Gefertigt werden diese meistens aus Kiefern- oder Fichtenholz – dieses ist bearbeitet und lackiert und bietet somit wenig Gefahr, sich einen Splitter beim Feiern „einzufangen“.

Es gibt Bierzeltgarnitur Modelle, die sich sogar schnell auf- und zusammenklappen lassen. Die Reinigung ist denkbar einfach: etwas Seifenlauge und ein Tuch reichen aus, um dem Schmutz auf der Bierzeltgarnitur Herr zu werden!

Einige Modellvarianten haben gleichzeitig einen Sonnen- und Regenschirm als Schutz integriert. So muss die Party unter einer Bierzeltgarnitur auch bei einem Wetterumbruch nicht nach Innen verlagert werden – und das ist natürlich ein absoluter Pluspunkt.

Wichtig: auch die Bierzeltgarnitur sollte gut verarbeitet sein und eine gewisse Qualität aufweisen. Dann ist der Spaß mit der Bierzeltgarnitur so gut wie sicher: denn egal ob zusammenklappbar oder nicht, sie lässt sich in Sekunden aufstellen oder auch abbauen.

Tipp: eine Tischdecke macht das Ambiente noch etwas feiner – zu dem machen sich (auf Dauer) Sitzkissen ganz gut – die Gäste werden dankbar dafür sein! Interessant: in Sachen Bierzeltgarnitur werden wirklich alle möglichen Preisvarianten angeboten: von super billig bis extrem teuer!?

Immergrüne Bodendecker

Immergrüne Bodendecker haben im Steingarten entscheidende Vorteile. Durch ihren dichten Wuchs verdrängen sie Unkräuter. Außerdem bilden sie geschlossene grüne und teilweise blühende Pflanzenteppiche. Außerdem sind sie äußerst pflegeleicht.

Nicht nur, aber vor allem im Winter wenn Stauden und Sommerblumen rasten sind immergrüne Bodendecker das Einzige was dem Steingarten Struktur und Farbe gibt. Im Sommer dienen die Bodendecker als Ruhepunkte innerhalb bunter Blütenmeere.

Immergrüne Bodendecker, die für die Bepflanzung eines Steingartens in Frage kommen, sind Lavendel, Johanniskraut, Immergrün, Efeu und Steinbrecher. Viele immergrüne Pflanzen sind äußerst dekorativ durch ihre bunten Blüten. Besonders erwähnenswert dabei ist die Zwergmispel, die keinerlei Ansprüche stellt und dabei äußerst dekorativ ist.

Immergrüne Bodendecker sollten beim Kauf nach ihrer Langlebigkeit ausgewählt werden. Es empfiehlt sich, Pflanzen mit einem gesunden Wachstum von über fünf Jahren zu wählen.

Steingärten gestalten & anlegen

Bevor man mit dem Gestalten und Anlegen von Steingärten beginnt, sollte man sich eine ungefähre Vorstellung davon machen, wie das Ergebnis später aussehen soll. Vor allem die Wahl der Steine und Pflanzen sollte bereits im Vorfeld abgeschlossen sein.

Damit beim Betrachten der Steingärten keine Langeweile entsteht, sollte man beim Gestalten und Anlegen darauf achten, Phantasie und Abwechslung einfließen zu lassen. Neben Höhlen und Hängen können auch Wege in die Gestaltung der Steingärten eingebracht werden. Gleichermaßen denkbar sind kleine Wasserrinnsäle und Wasserwege. Das Anlegen der Bepflanzung hängt einzig vom Geschmack der Personen ab, die den Garten gestalten. Jedoch empfiehlt es sich für den Anfang mit einfachen, pflegeleichten Arten wie Lavendel und Steinbrecher zu beginnen.

Beim Gestalten und Anlegen von Steingärten sollte es vermieden werden unterschiedliche Gesteinsarten und -Formen zu vermischen. Die Größe sollte sich nach der Größe des Gartens richten, liegt aber – wie alles andere auch – beim Gestalter selbst. Neben Dekorationszwecken dienen Steine in Steingärten vor allem zum Gestalten und Anlegen von Wegen. Neben einem Wasserweg und einzelnen Trittsteinen, freut sich vor allem der Hohlweg häufiger Anwendung, da er die Raumwirkung der Gartenanlage steigert und zur Gemütlichkeit beiträgt.

Pflaster verlegen

Pflastersteine sollte man auf einen sauberen abgezogenen Split verlegen und sie werden noch nicht fesgeklopft. Man sollte aufpassen das keine Unebenheiten mehr in der Splitschicht sind. Wenn man Pflaster in unterschiedlichen Farben verlegen möchte, sollte man die Steine schon in den richtigen Mischungsverhältnissen verlegen.

Wenn man fertig ist, kommen die Kanten und Ecken mit verlegen an die Reihe. Dafür muß man die Pflaster in Form schneiden. Das bedeutet, das man die Steine mit einen Winkelschleifer mit Steinscheibe zuschneiden muß.

Man kann sich auch von einen Werkzeugverleiher einen Steinknacker ausleihen, das macht nicht soviel Krach und Dreck. Dann legt man den Stein in den Steinknacker, drückt den Hebel runter und das wars. Die zugeschnittenen Pflaster werden lose in den gerade abgezogenen Splitt gelegt. So arbeitet man sich vor bis man die ganze Fläche mit Kanten und Ecken verlegt hat.

Wenn man fertig ist mit dem Pflaster verlegen, wird Sand in den Fugen eingefegt und mit Wasser eingeschwämmt. Dann bringt man mit einen Handstampfer oder Rüttler die Pflaster auf eine einheitliche Belagshöhe. Zum Schluss kehrt man noch zweimal feinen Sand zwischen den Pflastersteinen.

Bilder vom Steingarten

Wenn Sie sich entschieden haben, einen Steingarten anzulegen, sollten Sie die Entstehung dessen auf jeden Fall vom Anfang bis zum Ende fotografisch dokumentieren und die Bilder auch anderen Fans dieser Gartenart zur Verfügung stellen.

Um die Wirkung des von Ihnen geschaffenen zu testen, sollten Sie Bilder vom Steingarten machen. Eine Grundidee des Steingartens ist es ja, dass er den Betrachter unterhalten und dem Auge etwas bieten soll. Ist das nicht der Fall, lässt sich das auf Bildern am ehesten erkennen.

Auch dienen Bilder dazu andere vom eigenen Steingarten zu berichten, die entweder zu weit entfernt leben oder die falsche Witterung für einen Besuch ausgewählt haben. Denn trotz immergrüner Bodendecker und phantasievollem Arrangement wirkt ein Steingarten nur im Frühjahr / Sommer zur Blütezeit so richtig toll, wie die Bilder beweisen können.

Außerdem helfen Ihnen Bilder vom Steingarten nach mehreren Jahren auch, sich daran zu erinnern, wie alles anfing. Welche Schwierigkeiten der Lavendel bereitete und diese Wühlmaus, die unbedingt in einen der Steine einziehen wollte. Eines ist sicher: Ihr Steingarten wird schon in einem Jahr anders aussehen als zu Beginn. Und es ist gut, immer daran zu denken, wie alles anfing.

Steingartenpflanzen Bodendecker

Zu den beliebtesten Steingartenpflanzen gehören Bodendecker, da sie der Gartenanlage das ganze Jahr über Farbe und Struktur verleihen. Neben einer hundertprozentigen Abdeckung des Bodengrundes sind diese Steingartenpflanzen darüber hinaus auch noch relativ kostengünstig, pflegeleicht und meist anspruchslos.

Bodendecker eignen sich, um ungünstige Bereiche des Steingartens zu bepflanzen. Hänge, Schattenbereiche und Felsspalten können problemlos durch diese Steingartenpflanzen korrigiert werden.

Als Steingartenpflanzen kommen die zum Bereich der Bodendecker zählenden Pflanzen Lavendel, Steinbrecher, Efeu, Johanniskraut und Zwergmispel zum Einsatz. Das Angebot an Bodendeckern ist natürlich noch um einiges größer und erstreckt sich bis weit in andere Bereiche der Vegetation. Fast jede Gattung der Bodendecker hat auch eine oder mehrere immergrüne Varianten.

Wichtig bei der Auswahl der Bodendecker und aller anderen Steingartenpflanzen ist die Konsistenz des Bodengrundes wie auch die Lichtintensität bim Kauf in Betracht zu ziehen. Sonst kann die eigentlich kostengünstige und anspruchslose Pflanze schnell ins Gegenteil schlagen.

Japanischer Steingarten

Ein japanischer Steingarten folgt den Richtlinien der asiatischen Zen Philosophie und kommt ohne Pflanzen und Wasser aus. Man beschränkt sich bei dem Bau japanischer Gärten auf ein idealisierte Nachbildung der Natur mit Hilfe von Sand, Kieseln und größeren Steinen.

Ein japanischer Steingarten dient dazu, die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das Wesentliche zu richten und den Geist in einen Zustand der Konzentration zu versetzten. Das Ziehen endloser Linien im Sand unterstützt diese Idee japanischer Philosophen. Der Geist des Betrachtes soll sich ausschließlich auf die philosophische Natur konzentrieren können.

Hauptaugenmerk liegt auf den größeren Steinbrocken, die im Steingarten Gebirge und Klippen Symbolisieren. Die Linien, welche in den Kiesel oder Sand geharkt werden, stehen im übertragenen Sinn für Seen, Flüsse und Ozeane und dürfen weder einen Anfang noch ein Ende zeigen.

Der Steingarten sollten eine ungerade Zahl von Felsbrocken enthalten und keinerlei Symmetrie erkennen lassen. Im Idealfall ist es nicht möglich den Trockengarten in einem Blick zu überschauen. Denn eine weitere Richtlinie besagt, das ein japanischer Steingarten, der keine neue Perspektive eröffnet, den Betrachter ermüdet.

Pflanzen für den Steingarten

Prinzipiell eignen sich alle Pflanzen für den Steingarten, sofern sie dessen Struktur nicht zerstören und nach einigen Monaten der Steingarten nicht mehr zu erkennen ist. Auch sollte die Anordnung harmonisch sein und Wucherer vermieden werden.

Es gibt eine große Auswahl an Spezialgärtnereinen, die Anfängern bei der Wahl der Pflanzen zur Seite stehen. Wichtig ist, die Größe des Steingartens in die Auswahl der Pflanzen mit ein zu beziehen und nicht zu bescheiden heran zu gehen. Gerade für stark kleinwüchsigen Pflanzen gilt, dass sie sich oft in einem großzügig angelegten Steingarten verlieren.

Unverzichtbare Pflanzen für den alpinen Steingarten sind die Steinbrechen (Saxifraga) von denen es über 400 Arten gibt. Die halbknollige Polsterpflanze bildet immergrüne, grundständige Blattrosetten und ziert den Steingarten auch wenn sie nicht blühen. Zu den Blütezeiten tauchen die Pflanzen den Steingarten in intensive Farben.

Glockenblumen sollte ebenso wenig fehlen. Allerdings gibt es bei diesen Pflanzen einige Arten die zum Wuchern neigen. Besser sind Primel, die sich sehr gut für den Steingarten eignen, da sich damit ausgezeichnet Felsspalten füllen lassen. Auch Gebrigsnelken, Enzia, Steinschmückel und Dachwuchz passen gut in die nachempfundenen Gebirgslandschaft und sind verhältnismäßig leicht zu halten.

Steingarten anlegen

Um einen Steingarten anlegen zu können bietet sich am Besten eine leicht abschüssige Fläche des Gartens an. Obwohl die Größe im allgemeinen keine Bedeutung beim Anlegen spielt, sollte man nicht zu zurückhaltet herangehen. Eine ansprechende Wirkung wird erst ab einer gewissen Größe erzielt.

Man sollte den Steingarten nach Süden / Südwesten anlegen und das Arenal nach Norden schützen um so den Pflanzen ausreichend Sonne und Wärme zur Verfügung zu stellen und sie gleichermaßen gegen kalte Winde zu schützen.

Nachdem der Untergrund bis zu den Wurzeln von allem Bewuchs befreit wurde, empfiehlt es sich den Steingarten mit einem Maschendraht zu befestigen, der auch als Schutz gegen Wühlmäuse dient.

Weiterhin muss man beim Anlegen des Steingartens auf eine gute Entwässerung achten. Damit das Wasser ablaufen kann, sollte man in zehn Zentimeter Tiefe eine vier Zentimeter hohe Kiesschicht anlegen, welche auch zur Stabilität des Untergrundes beiträgt. Trittsteine können mit der Kiesschicht verankert werden.

Bei der Auswahl der Steine für den Steingarten sollte man sich auf eine Gesteinsart und Stein- oder Kiesschotter festlegen. Das Layout kann ausgearbeitet oder ausgetestet werden. Eventuell ist es notwendig, die Pflanzen zu gießen bis diese ausreichend verwurzelt sind.