Vergleichen lohnt sich beim Immobilienkauf

Großes HausDurch die niedrigen Zinsen rückt der Traum vom Eigenheim wieder in den Fokus zahlreicher Bundesbürger. Dabei lassen sich auch Kunden über einen Immobilienkauf beraten, die sich ein Objekt eigentlich nicht leisten können, wissen Immobilienagenturen. Der Grund dafür liegt in ständig steigenden Preisen für Wohn- und Gewerbeimmobilien in einigen Regionen. Manches teure Objekt erscheint durch ein vermeintlich vorteilhaftes Finanzierungsmodell zunächst günstig. Bevor der Kaufvertrag unterzeichnet wird, sollte die Finanzierung geklärt sein. Fachleute warnen in diesem Zusammenhang vor vermeidbaren Fehlern.

Finanzierung sorgfältig planen

Im Nachhinein erweist sich fehlendes Eigenkapital als größtes Risiko bei der Immobilienfinanzierung. Zwar gibt es Banken, die eine komplette Finanzierung der Immobilie übernehmen, allerdings ist dies meist zu teuer. Der Käufer bezahlt für eine Vollfinanzierung höhere Zinsen. Angaben von Fachleuten zufolge ist der Zinssatz verglichen mit einer 80-prozentigen Finanzierung bereits zwischen 0,5 und 1 Prozentpunkt höher. Ideal ist ein Eigenkapital von mindestens 30 Prozent. Nach Meinung von Finanzierungsexperten sollten Käufer in der Lage sein, mindestens die Nebenkosten aus eigener Tasche zu bezahlen. Ein zusätzliches finanzielles Polster ist ebenfalls von Vorteil, da bei einem Immobilienkauf oft unvorhergesehene Kosten entstehen können. Zwar sind die Zinsen seit geraumer Zeit auf einem niedrigen Niveau und betragen beispielsweise bei einem Hypothekenkredit mit zehnjähriger Laufzeit circa 1,29 Prozent, während die Banken vor einigen Jahren noch circa drei Prozent verlangten. Ein Aufschlag, der bis zu zwei Prozent betragen kann wird jedoch bei längerer Zinsbindung erhoben.

Riskante Immobilienfinanzierungen vermeiden

Da für die Zukunft ein steigendes Zinsniveau prognostiziert wird, kann sich der Aufschlag dennoch bezahlt machen. Aus der Sicht von Finanzexperten stellen Zinsbindungen von 15 Jahren beim Immobilienkauf die Untergrenze dar. Bei der Immobilienfinanzierung machen viele Verbraucher Fehler. Zu den häufigsten Fehleinschätzungen zählt eine riskante Immobilienfinanzierung. Kreditvergleiche beispielsweise bei www.guenstigekredite.info/ lohnen sich und können helfen, Kosten einzusparen. Denn der Bau oder der Erwerb einer Immobilie zählen zu den wichtigsten Entscheidungen im Leben. Experten raten Immobilienkäufern, von Anfang an eine qualifizierte Beratung in Anspruch zu nehmen. Für jedes Objekt sollte eine maßgeschneiderte Baufinanzierung etabliert werden. Der Immobilienkauf muss jedenfalls unter Berücksichtigung der finanziellen Situation des Käufers finanzierbar sein. Deshalb sollte am Beginn der Beratung eine gründliche Analyse vorgenommen werden. Dabei spielt neben der Höhe des Eigenkapitals auch das Investitionsvolumen eine Rolle. Zur Finanzierung einer Wohnimmobilie können auch Riester-Verträge, die bereits vor der Einführung des sogenannten Wohn-Riester abgeschlossen wurden, verwendet werden. Das in den Verträgen angesparte Kapital darf zu diesem Zweck teilweise oder vollständig genutzt werden, während der Vertrag ruht und eine Mindestsumme von 3.000 Euro auf dem Vertragskonto verbleibt.

Veränderungen der Einkommensentwicklung berücksichtigen

Zukünftige Veränderungen bei der Einkommensentwicklung und im persönlichen Lebensumfeld müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Durch hohe Kaufpreise sind vielerorts die Kredithöhen um bis zu 50 Prozent gestiegen. Momentan besteht noch kein Risiko für eine Immobilienblase, dennoch gibt es durchaus andere Gefahren. Auch die Preise auf dem deutschen Wohnungsmarkt steigen kontinuierlich an. Gegenüber den Vorjahren haben die sich Preise für Wohnimmobilien um circa sechs Prozent erhöht. Der Grund dafür liegt Immobilienexperten zufolge in einer hohen Nachfrage nach Eigentumswohnungen und Eigenheimen. Überbewertungen gibt es vor allem in den gefragten Wohnlagen der Großstädte.