Wie viel Energie verbraucht ein Niedrigenergiehaus?

Als Niedrigenergiehaus kann man sowohl ein Neubau, als auch als eine schon bestehende und entsprechend sanierte Immobilie bezeichnen. Doch es gibt die Voraussetzungen, die bestimmen, wann eine Immobilie als Niedrigenergiehaus genannt werden kann. Die Grundlage dafür bildet die Energiesparverordnung, die festlegt, welche Energiestandards das Haus erfüllen muss, um die Bezeichnung Niedrigenergiehaus zu tragen. Der Ausschlaggebende Wert ist vor allem der primäre Energiebedarf, den man aus dem Gesamtwert der Energie berechnen kann, den man aus allen im Haus vorhandenen Energiequellen festlegen kann. Der Wert muss nach der momentan gültigen Regelung zwischen 40 und 79 kWh pro m² jährlich liegen.

Der höchste Energieverbrauch ist festgelegt

So ist der höchste Energieverbrauch für das Niedrigenergiehaus festgelegt. Dazu kommen aber noch weitere Auflagen, die die Energieeinsparverordnung bestimmt, wie zum Beispiel die Dicke der Isolierung und die Türen- und Fensterverglasung. Was die Isolierung betrifft, ist eine Dicke vorgeschrieben, die die Kältebrücken im Haus vermeiden sollen. Die vorgegebene Isolierungsstärke ist nicht nur für die Wände gültig, sondern auch für die Kellerdecken und Geschoss. Das Niedrigenergiehaus bedeutet heutzutage den Einstieg in die Zukunft, die von den energiesparenden Häusern regiert wird. Deswegen ist es empfohlen, beim Neubau zu überlegen, ob man nicht direkt ein Niedrigenergiehaus bauen sollte.